FÜTTERUNG

– so geht's richtig

Es wird die Winterfütterung empfohlen, von der Sommerfütterung abgeraten. Vorrangig für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung von vielfältigen und intakten Lebensräumen.

 

Alte Bäume bieten Nahrung etwa für Gartenbaumläufer und Buntspecht (siehe Baumbestand)

 

Kohl-, Blaumeise und Hausrotschwanz bleiben ganzjährig da. Bei Schneedecke oder Dauerfrost ist die Fütterung nötig, ansonsten finden die Vögel nichts und sterben. Neue Studien zeigen, dass das Verfüttern von Meisenknödeln und anderem stark fetthaltigem Futter im Winter und in der Brutperiode den Bruterfolg von Meisen deutlich reduzieren kann.

 

Katzen sind die grössten Feinde der Vögel in der Stadt. Stellen Sie Futterhäuschen wenn möglich in die Nähe von Bäumen und Sträuchern. So haben Vögel einen Zufluchtsort. Die Futterstelle sollte dennoch im Umkreis von zwei Metern gut überschaubar sein, damit sich Katzen nicht anschleichen können. Montieren sie zudem die Futterstellen auf einer für Katzen unerreichbaren Höhe.

Keine Fütterung von Brot, gewürzten oder gesalzenen Speisen. Brot quillt im Magen der Vögel auf! Vor allem für Enten ist das verheerend. 

 

Wichtig! Reinigen sie die Futterstelle regelmässig. Verunreinigte Futterplätze können zum Tod der Vögel führen.

SELBER MACHEN

Erstellen Sie Ihre eigenen Maisenknödel. Aus ökologischen Gründen empfiehlt www.nabu.ch auf die Verwendung von Futterbestandteilen, die aus weit entfernten Ländern stammen, zu verzichten (Palmöl, Kokosfett und Erdnüsse).