NISTPLÄTZE

werden für manche Vögel immer rarer

Vogelnester aus Kunststoffabfällen werden immer häufiger gesichtet. Ein Indiz dafür, dass in der Stadt zu wenige Naturmaterialien liegen gelassen werden.

Viele Vögel haben sich an den städtischen Lebensraum angepasst. Beispielsweise nehmen Höhlenbrüter Nistkästen an, um zu brüten. Je ähnlicher die verschiedenen Arten ihren Lebensraum nutzen, umso eher kommt es auf engem Raum zu Streitereien, z.B. bei nahe verwandten Meisenarten. Deshalb gilt die Faustregel: Je unterschiedlicher die Lochgrössen der aufgehängten Nistkästen sind, desto mehr Vogelarten kommen als Nutzer in Frage. Richtwert für den Garten: Eine Nisthilfe an jedem zweiten Baum. Die nicht mit Nestern belegten Kästen haben als Übernachtungsplätze Bedeutung.

 

Mauer- und Alpensegler brauchen Felsspalten oder Höhlen, brüten aber auch in spezielle Nistkastenformen – vorzugsweise mehrere unter dem Dach, da sie Koloniebrüter sind. Die Segler müssen allerdings die angebotenen Nistplätze annehmen. Mehr als auf die optimalen Bedingungen zu achten, kann nicht getan werden.

 

Dohlen sind in der Stadt bedroht. Sie bräuchten Höhlen, suchen sich nun Nistplätze in Kirchen. Für sie wird wenig getan!

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So bauen Sie einen Dohlen-Nistkasten!